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EMA: Bewertung neuer Therapieansätze bei AMD
Das europäische öffentlich-privatwirtschaftliche Kooperationsprojekt MACUSTAR hat von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) ein drittes Unterstützungsschreiben erhalten. Hiermit unterstützt die EMA die internationalen Bestrebungen, den Wert neuer Messverfahren besser einzuordnen, die in Therapiestudien zu der häufigen Augenerkrankung AMD eingesetzt werden könnten.
Das MACUSTAR-Konsortium erforscht unter Leitung der Universitäts-Augenklinik Bonn neue Messverfahren zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) unterstützt das Projekt, um Diagnostik und Therapiestudien zu verbessern.
AMD führt zu schleichendem Sehverlust, für den es in frühen Stadien noch keine wirksame Therapie gibt. Die MACUSTAR-Studie untersucht, wie sich die Erkrankung entwickelt und welche Messmethoden als Endpunkte für zukünftige Therapien geeignet sind. Besonders im Fokus stehen hochauflösende Bildgebung, Sehfunktionstests und Patientenbefragungen.
An 20 Studienzentren in Europa werden 619 Patienten mit früher AMD untersucht. Erste Vierjahresdaten zeigen, dass Bildgebungsverfahren wie die optische Kohärenztomographie (OCT) helfen können, Hochrisikopatienten besser zu identifizieren. Die EMA hebt die Bedeutung dieser Methoden hervor, da sie gezieltere klinische Studien ermöglichen. Bis 2027 werden Langzeitdaten erwartet, die zur Optimierung zukünftiger Therapieansätze beitragen sollen.
Statement des Aktionsbündnis-Mitglieds Priv.-Doz. Dr. rer. medic. Ursula Hahn
„Unser Ziel: Mit Sehbeeinträchtigung am Leben teilnehmen, in jedem Alter.“
Priv.-Doz. Dr. rer. medic. Ursula Hahn
