Kurzsichtigkeit

Ist ein Mensch kurzsichtig, dann kann er Dinge, die sich nah vor seinem Auge befinden, gut erkennen, weiter entfernte Objekte dagegen nicht. In den meisten Fällen wird dies dadurch hervorgerufen, dass der Augapfel „zu lang“ ist. Die Lichtstrahlen die von weit entfernten Objekten ins Auge fallen, werden dann nicht genau auf der Netzhautebene gebündelt, sondern bereits davor. Korrigieren lässt sich die Kurzsichtigkeit (Myopie) mit einer Brille, mit Kontaktlinsen oder operativ durch einen Lasereingriff an der Hornhaut oder mit der Implantation von Kunstlinsen. Für die Entstehung der Kurzsichtigkeit sind sowohl genetische als auch Umweltfaktoren verantwortlich. Seit einigen Jahren weiß man, dass Kinder, die sich viel bei Tageslicht im Freien aufhalten seltener kurzsichtig werden, als „Stubenhocker“. Sowohl die Helligkeit des Lichts scheint dabei eine Rolle zu spielen als auch der Ausmaß an Naharbeit – also Lesen oder die Beschäftigung vor einem Bildschirm wie Computer oder Mobiltelefon.

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